Manuelskotten

Surrende Zahnräder und Treibriemen am rauschenden Bach
Surrende Zahnräder und Treibriemen am rauschenden Bach

Um 1880 existierten alleine am Kaltenbach insgesamt sechs Wasserkraftanlagen:  Zwei Hammerwerke, drei Schleifkotten und eine Mühle. Der Manuelskotten ist heute die letzte, mit einem Wasserrad betreibbare Anlage im gesamten Stadtgebiet von Wuppertal.

Hier scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Ein industriegeschichtliches Denkmal, bei dem das Gebäude, die Einrichtung und die Umgebung des Kottens weitgehend unverändert erhalten geblieben sind. Und dennoch „lebt“ dieses Museum, denn noch heute werden hier in diesem letzten noch tätigen Wuppertaler Schleifkotten für ein Remscheider Unternehmen Cuttermesser geschliffen. Einmalig sind auch die verschiedenen, unter seinem Dach vereinigten Antriebsarten, die die Geschichte der Energiegewinnung in den letzten einhundert Jahren erfahrbar machen.

Die Öffnungszeiten des Manuelskotten sind: von April bis Oktober jeden 2. und 4. Sonntag. Die Anschrift lautet: Kaltenbacher Kotten 1, 42349 Wuppertal. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage zu den Manuelkotten.

Tipp: Der Besuch des Manuelskotten lässt sich auch hervorragend mit einem Besuch des Straßenbahnmuseums in Wuppertal-Kohlfurth verbinden. Ein Teilstück der ehemaligen Straßenbahnlinie zwischen Cronenberg und Solingen-Mühlenhof wurde zwischen Kohlfurther Brücke und Cronenberg-Lenzhaus erhalten und wird auch noch befahren.